Hallo Freunde,
40 Jahre Bühnenjubiläum klingt wie ein staubiger Varietévorhang, daher haben wir uns auf 40 Jahre Wahnsinn geeinigt,
das entspricht doch eher meiner Lebensphilosophie. Die Musik war natürlich nur ein Teil meiner bisherigen Karriere, aber ein sehr wichtiger. Es gab den Zander als Moderator und Sketchpartner bei der legendären„Plattenküche“, „Bananas“ , „Vorsicht Musik“ oder der „Didi Hallervorden Show“, es gab die Synchronstimme Zander, den Puppenbauer, den Maler und Grafiker Zander (zur Zeit mit irren Fischbildern), den Videofilmer und den sozial engagierten Berliner, der seit 1995 jährlich tausende Obdachlose zu einem weihnachtlichen Gänseessen einlädt, die Musik aber blieb stets mein wichtigster Begleiter. Man hat mir in der Vergangenheit die irrwitzigsten Namen und Titel verpasst, wie Spaßkanone, Gruselrocker oder Comedy-Urgestein, aber einer nervte mich immer gewaltig: Blödelbarde! Ach nee, Blödelbarde passt eher zu meinem lieben Kollegen Mike Krüger. Barde klingt wie der kauzige Troubadour bei Asterix, zu dem ich ja eigentlich ein gutes Verhältnis habe, weil ich den Gallier damals in den ersten beiden Kinofilmen synchronisieren durfte.
Also Leute – es gibt noch viel zu tun, denn ich habe den ganzen Keller voller Ideen…
Euer

“Die wohl schwärzeste und sarkastischste Nummer, die ich je produziert habe. Auf dem Cover der Vinyl-Single war nur ein Totenkopf – ganz schön gewagt für eine Debüt-Single… Auch heute fühlen sich Song und Text für mich aktuell an, waren damals aber echt progressiv, denn eigentlich drehte sich die deutschsprachige Musikszene in den 70ern um sorgenfreie Liebeslieder und Tralala. Mein erster Fernsehauftritt 1973 als Nick Nack Man war in der NDR Schaubude und wurde von den Redakteuren gelobt. Die Zuschauer aber haben sich böse beschwert und es gab haufenweise negative Reaktionen. Tja, dachte ich – damit ist die Karriere wohl gleich wieder beendet. Im Hamburger Dom-Treff dann haben mich zahlreiche Musikerkollegen begeistert gefeiert und wieder aufgebaut, das war meine Rettung…”
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Der Ur-Ur-Enkel von Frankenstein – 1974
“Der erste echte Rap und zugleich mein erster Nummer 1 Hit, allerdings nicht in Deutschland, sondern in Österreich, dort liebten sie den schwarzen Humor. Für den Rhythmus habe ich mit dem Fuß auf meinen alten Holzboden getreten und der Impuls zweier Bananenstecker musste für die Snaredrum herhalten. Klingt irgendwie irre – war es auch! Noch zur heutigen Zeit klopft man mir in Österreich auf die Schulter und sagt „Jo Zander, mir ha’m dir net vergessen!“ Der Ur-Ur-Enkel wirkt doch sehr nachhaltig.”
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Ich trink auf dein Wohl, Marie – 1974
“Bis heute gehört dieser Titel zu meinen Lieblingsliedern, denn gerade live auf der Bühne kann man mit Sektfl asche und Glas so richtig rumsauen. Der Text stammt übrigens von Gunter Gabriel, mit dem ich meine ersten Aufnahmen in Berlin produziert habe. Mensch ist das lange her…”
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Alles Gute zum Geburtstag – 1974
“Ich bastelte gerade an neuen Liedern, als mein kleiner Sohn ins Studio kam, an der Bandmaschine fummelte und diese auf doppelte Geschwindigkeit stellte. Er lachte sich immer wieder schlapp und da kam mir die Idee, was für Kinder mit Mäuse- oder Hamsterstimmen zu erfi nden. So entstanden die berühmten Hamster Mäxchen und Fritzchen. „Alles Gute zum Geburtstag“ habe ich dann gemeinsam mit Hugo Egon Balder aufgenommen, er übernahm den Part von Fritzchen und spielte Schlagzeug. Das Thema Geburtstag begleitet mich mein ganzes Leben lang und seit 1997 vertreibt unsere Firma Handgebrannt bis heute die ganz persönlichen Geburtstags-CDs und DVDs mit jedem Vornamen. Auch wieder so eine unglaubliche Geschichte, mit der ich sogar ins Guinness-Buch der Rekorde gekommen bin. Mehr dazu unter: www.handgebrannt.de”
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Disco Polka – 1975
“Da es damals noch kein Internet gab, wurde mir erst viel später gesagt, dass die Disco-Polka, eine Verarsche auf die glitzernden Disco-Sternchen, wochenlang Nummer eins beim WDR Rundfunk war. In der Bochumer „Ruhrlandhalle“, bei der Mal Sondock Roadshow empfi ngen mich 11.000 begeisterte Zuschauer und verlangten Terry Explosion… Ich war wie geplättet.
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Oh, Susi (Der zensierte Song) – 1976
Wir hatten alle einen Riesenspaß damals im Hansa Studio und die Geräusche habe ich noch selber mit einer 38er Bandmaschine reingefahren. Ja, und viele Fans haben mich schon nach der unzensierten Version gefragt, aber ich muss Euch leider enttäuschen, es gibt wirklich nur diese eine Fassung… Auf diesem Wege nochmal danke an alle bayerischen Rundfunkstationen, dass sie diesen Titel damals aus Gründen des guten Geschmacks gesperrt haben, denn nur so wurde er zum echten Hit.”
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Splish, Splash – 1976
“Auch ein Rock’n‘ Roll-Klassiker, für den ich einfach die richtige rauchige Stimme hatte und noch immer habe. Für das Original-Cover der Single haben wir uns alle in die Badewanne geschmissen und Jürgen Pittack hatte viel Spaß beim Fotografi eren. Ich geh jetzt mal in mein chaotisches Archiv und suche dieses verdammte Cover…”
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Disco Planet (Wir beamen) – 1978
“Oxygen IV hieß meine selbstgebastelte Weltraumpuppe, mit der ich durch die Fernsehsendungen düste – auch eine schöne Science Fiction Geschichte, die besonders von Kindern geliebt wurde. Der erste Auftritt mit der Puppe bei der ZDF Hitparade war eine echte Tortur, denn ich musste mich gleichzeitig auf‘s Puppenspielen und auf meinen Text konzentrieren – war ja alles live.”
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Die Frau von gegenüber – 1978
“Ein Lied, wie geschaffen für eine zünftige Silvestersendung – das dachte damals auch das ZDF Fernsehen und lud mich mit diesem Titel ein. Bis dahin eigentlich alles normal, wenn da nicht dieser Unfall gewesen wäre und ich diese Sendung schmerzlich in Erinnerung behalten sollte. Mitten im Song, ich stolperte gerade in der herrlichen Kneipendekoration herum, stieß ich mit dem Schienbein voll gegen einen Tisch und kämpfte mich durch den Rest der Sendung. Später im Krankenhaus glaubte mir dann keiner, dass ich den Titel noch zu Ende gesungen habe, weil das Schienbein wirklich gebrochen war – tja, „the show must go on“. Und da soll einer noch sagen Männer sind wehleidig…”
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Captain Starlight – 1978
“Als Science Fiction-Fan hatte ich Lust, ein eigenes Weltraummärchen zu singen und baute dann gleich auch die Robotor-Figur dazu, für die Fernseh-Sendung „Disco“ mit Ilja Richter, denn bei solchen Songs läuft sofort ein Film in meinem Kopf ab und ich muss die Figuren zum Leben erwecken. Die englische Maxi- Single-Version von der Formation ZaZu (Zander Zufall) läuft heute noch in vielen Discotheken auf der ganzen Welt. Ich war mal wieder der Zeit voraus, denn ein gewisser Major Tom kam erst Jahre später…”
“Das war ein seltsamer Enten-Hype Anfang der 80er Jahre. Zuerst gab es nur die Version ohne Gesang von den Electronicas und dann auf einmal auch jede Menge Titel mit Text z.B. von Helga Feddersen „Gib mir bitte einen Kuss“ usw. Meine Version als Fred Sonnenschein mit den Hamstern hat den Leuten aber wohl am besten gefallen und wir schossen bis auf Platz 1 der Charts. Ich werde nie vergessen, wie sich bei der ZDF Hitparade meine beiden Hamster-Mädchen während der Proben ordentlich gestritten haben und sich in der Livesendung gegenseitig in den Hintern traten – die Zuschauer haben nix bemerkt und wir haben später alle sehr darüber gelacht…”
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Pack die Badehose ein – 1982
“Der wirklich niedliche Berlin-Hit aus den 50er Jahren, damals von Conny Froboess gesungen, passte einfach genau zu mir als Fred Sonnenschein und den Hamstern – also nix wie raus zum Wannsee.”
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Barbara und Hans-Peter – 1984
“Ein absoluter Kult-Klassiker und eine Hommage an „Je t‘aime“! Viele haben mich schon angesprochen, ob es den Song noch irgendwo gibt, denn der gesamte Text bestand (bis auf den Chor-Refrain) eigentlich nur aus zwei Wörtern: „Barbara und Hans-Peter“. So – hier issa wieder !”
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Country Musik – 1985
“Da ich ja nun fast alle Musikstile schon ausprobiert habe, fehlte nur die Country-Ecke und so haben wir eine nicht ganz ernstzunehmende Liebeserklärung an alle Cowboys und Trucker geschrieben. Bei der DDR-Tournee 1990 habe ich meine Band, die Elektriker, mit Hüten ausgestattet und verrückte Geräusche einspielen lassen, die durften in dem Song natürlich nicht fehlen – Fazit: Mein Geheimtipp…”
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Jeannie (Die reine Wahrheit) – 1986
“Falco möge es mir verzeihen, aber ich glaube, er mochte meine nicht ganz ernstgemeinte Fassung. Bis heute weiß ich nicht, was ich da im Refrain eigentlich genau gesungen habe, es sollte russisch sein.”
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Marlene – 1987
“Ja, ja die Frauengeschichten… Ein Name, den man so wunderbar singen kann und ein Song, der bei keiner Karnevalsparty fehlen darf, sozusagen Party pur !”
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Bamboleo – 1988
“Ich liebe das spanische Feeling und reise ja schon seit Jahren auf meine Lieblingsinsel Ibiza, dort habe ich Ende der 80er diese geile Nummer von den Gipsy Kings im Radio gehört. Fantastische Flamenco Gitarren und ein mitreißender Groove – ich freute mich auf die Freigabe und somit den Titel auf Deutsch singen zu dürfen – ja und immer, wenn ich ihn mal wieder höre, bekomme ich Heimweh zu meiner Insel…”
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Das war’n Zeiten (Sultans of Swing) – 1988
“Für mich ist Mark Knopfler von den Dire Straits einer der begnadetsten Gitarristen und „Sultans of Swing“ die stärkste Rockproduktion aller Zeiten. Wie er mit den Fingern die Saiten seiner Fender bearbeitet – Wahnsinn. Ich habe auch eine schöne alte Stratocaster im Schrank und übe regelmäßig dieses irre Gitarrensolo. Bei unserer Version, die Tom Cunningham seinerzeit sehr gefühlvoll arrangiert hat, spiele ich selber den Gitarrenpart und denke, dass ich mich nicht verstecken muss, aber hört selber…”
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Oh Lucie – 1989
“Die Lambada-Welle schwappte gerade über Deutschland,als wir eine B-Seite für unser Kurtchen suchten. Da fiel mir eine Demoaufnahme von der Geschichte eines Mädchens in die Hände, die so herrlich ehrlich ihre Eltern in Verlegenheit brachte. Ja, und so entstand eine wirklich rührende und herzliche Aufnahme mit der Tochter unseres Freundes Rolly Joker, die von vielen Radiostationen bis heute gerne gespielt wird.”
“Eine wahre Geschichte und ein Song, der irgendwie nie alt wird und auf den ich sehr stolz bin, denn der absolut geniale Text von Hanno Bruhn ging in die Geschichte ein und so mancher Politiker hat sich unseren Slogan „ohne Helm und ohne Gurt“ auch schon ausgeliehen… Die Plattenfirma hatte ihn damals übrigens zuerst abgelehnt.”
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Absolut gut – 1991
“Eine absolut verrückte Produktion mit vielen Samples und Melodieteilen, zu der es auch eine Maxi-Version auf Vinyl gab. Entstanden aber ist die Idee zu „Absolut gut“, als wir den Titelsong für die Fernsehserie „Teenage Mutant Hero Turtles“ aufnahmen – da habe ich den Spruch: „Denn wir sind absolut gut“ geprägt.”
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Nur nach Hause… (Sailing) – 1992
“In der Cala Conta, einer wunderbaren Bucht auf Ibiza, ist der Song entstanden. Das Meer und ein Sonnenuntergang, dazu ‘ne Gitarre und der neue Text zu Rod Stewarts „I am sailing“ war geboren. Heute hat sich dieser Titel als Fußballfassung zur offiziellen Hymne von Hertha BSC gemausert und ist immer ein Höhepunkt bei meinen Konzerten… Einfach nur Gänsehaut – jedes Mal!”
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Was wir haben, was wir brauchen – 1992
“Ohne mich hier selbst loben zu wollen – aber dieser Titel ist uns wirklich gelungen und hätte ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdient. Immer wenn wir ihn live spielen, merke ich, welche Kraft und Power der Song hat und dass unser Hanno ein geiler Texter ist. Aber so ist das in der Branche, für einen Hit muss eben alles stimmen: Timing, Sound, Text, Melodie, und auch dann braucht man noch jede Menge Glück…”
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Alles wird gut – 1994
“Eine schöne Rock ’n‘ Roll Nummer als musikalisches Medikament gegen Trübsal und Depressionen. Wir drehten damals in der legendären Eierschale am Ku‘ Damm in Berlin ein kleines Video und wer genau hinschaut, sieht am Ende die ganz junge und noch unbekannte Michelle – ja ja, lang ist‘s her…”
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Himbeereiszeit – 1995
“Ein bisschen inspiriert vom Erfolg der Prinzen und ihrem einmaligen a capella Gesang, produzierten wir damals eine neue Kinder-CD mit dem Namen Hamsterparty. Es war Juli und dermaßen heiß im Studio, dass mir fast die Mischpultregler schmolzen. Meine Frau brachte den Musikern und mir Himbeereis – zack war die Idee zum Song geboren und uns allen wieder etwas kühler.”
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Axel macht Musik – 1995
“Nach Kurt nahm ich mir den Axel vor – mit mehr Melodie, groovigen Sounds und positiver Energie schoss der Song in die Herzen vieler Fans.”
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Sangria Maria – 1998
“So langsam merkt man meine Liebe zu den spanischen Themen und „Sangria Maria“ war eine gut beobachtete Geschichte über die völlig übermotivierten und ständig gut gelaunten Animateure in den Hotels und Clubs.”
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Es tut mir leid – 1999
“Oha! Das ist eine meiner ganz seltenen ernsten Stücke, die ich für meine Frau geschrieben habe. Der MDR hat für das Schlagermagazin ein wunderbares Video im Kloster Chorin gedreht, so mit Streichern und Chor – also großes Kino ! Peter Beil, der leider viel zu früh verstorben ist und der ein wirklich guter Freund der Familie war, hat mich bei der Komposition unterstützt.”
“Trini Lopez mit seinem „If I had a hammer“ habe ich schon immer geliebt und ein Stimmungs-Medley speziell für die Party-Insel Mallorca musste im neuen Jahrtausend auch endlich her – also nagelten wir mit „Hey baby“ und einer eigenen Melodie Zanders Hammer zusammen. Bei großen Livekonzerten wie dem Berliner 6 Tagerennen ist der Hammer ein Stimmungsgarant, der nicht fehlen darf…”
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Nachbar – 2004
“Dieser Song entstand zum Album Rabenschwarz, auf dem ich es mal wieder richtig krachen lassen musste, denn ich hatte die Nase voll vom Rumgemecker einiger Redakteure im Radio und im Fernsehen. Alle Lieder sollten am besten genau 3 Minuten lang sein und nicht zu laut. Danke – jetzt reichts dachte ich und wir drehten zusammen mit den besten Gitarristen die Verstärker voll auf und machten genau das Gegenteil. Für die beiden Alben Rabenschwarz 1 und 2 gab es Bestnoten in Heavy Metal- und Rock-Magazinen. Was will man mehr…”
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Wir steh’n auf – 2003
“Ein Song, der aus dem Bauch heraus und nur mit Gitarre entstand. Er ist allen Menschen gewidmet, die anderen helfen und etwas gegen den Egoismus in unserer Gesellschaft unternehmen. Als ich 2011 eine völlig unerwartete Auszeichnung bekam, nämlich die Krone der Volksmusik für meine alljährlichen Weihnachtsfeiern für Obdachlose, habe ich diesen Song in der Orchester-Fassung gespielt. Das war ein bewegender Auftritt.”
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Berlin (Immer wenn ich bei dir bin) – 2006
“Ein echt schöner Titel über meine Heimatstadt Berlin, etwas melancholisch aber sehr ehrlich. Zu meinem 65. Geburtstag produzierte der MDR eine vier Stunden-Sendung und der Song „Berlin“ wurde sehr gut in Szene gesetzt. Schaut mal bei Youtube nach, vielleicht findet ihr das Video – es lohnt sich.”
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Hier kommt Knut – 2007
“Die Idee, eine Version von „Hier kommt Kurt“ für den berühmten Berliner Eisbären zu schreiben, kam eigentlich von einer großen Tageszeitung mit 4 Buchstaben. Sie titelte damals „Hier kommt Knut“ und schon hatte mein Texter Hanno Bruhn die Zeile „…mit viel Hunger und viel Mut“ auf Papier gebannt. Die in Kooperation mit dem Berliner Zoo produzierte Maxi-CD wurde zum Kinderhit und platzierte sich in den deutschen und österreichischen Charts. Es gab sogar einen Stoff-Knut aus China, der unser Lied mit Hilfe eines eingebauten MP3 Players anstimmte…”
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Spass ist für alle da (Centerfold) – 2008
“Auf die Idee, den Titel auf Deutsch zu produzieren kam mein Sohn, er hat ihn im Radio gehört und er hatte recht… Er passt zu mir wie die berühmte Faust aufs Auge. Natürlich war das Original ein Welthit, aber meine Fassung geht auch gut ab und das MDR Fernsehen hat sogar seine Silvester-Show danach benannt.”
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Ich brech die Herzen (Der stolzesten Frau’n) – 2008
“Bei der Produktion des Albums Reibeisen haben wir uns den Rühmann-Klassiker vorgenommen und live mit dem Capital Dance Orchestra im Hansa Tonstudio eingespielt. Da mein Gesangspart in einem Rutsch fertig war, alle aber Lust auf mehr hatten, nahmen wir die Nummer nochmal auf und ich dirigierte mit einer Sektflasche – was dabei rauskam, könnt ihr Euch sicher denken. Diese besondere Version findet ihr aber nur auf dem Reibeisen Album, die wäre hier zu lang gewesen.”
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Halt, mein Freund – 2008
“Wer mich kennt, der weiß, dass ich nichts mehr hasse, als die skrupellose Gier von Börsianern oder Hedgefondmanagern. Und mit diesem Song will ich all den Menschen, denen es wirklich gut geht und die oft über ihre lächerlichen Sorgen jammern, einen kleinen Stoß versetzen – ey macht die Augen auf, schaut mal über euren Tellerrand und tut auch mal was für andere, die nicht so viel Glück im Leben haben wir ihr.”
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Der letzte Kunde – 2009
„Ich bin der letzte Kunde, ich komm nicht los vom Hahn…“ Naja, die Musik und der Text von Silly (ehem. Silly-Family) waren natürlich wie geschaffen für mich und das ZDF hatte mich sogar mit diesem Song zu einer großen Samstagabend-Sendung eingeladen. Ich spielte den besoffenen Kunden anscheinend so echt, da haben die mich glatt wieder rausgeschmissen und diese Aufnahme bekam Sendeverbot. Tja, da kann man doch nur stolz sein
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Wir gehören zusammen – 2009 (Duett mit Frank Schöbel)
“1985 habe ich Frank bei einem seiner DDR-Konzerte kennengelernt. Ich war beeindruckt von der Stimmung der Fans und erschrocken von den dunklen Straßen in Ost-Berlin. Seitdem sind wir freundschaftlich verbunden. Irgendwie gehört er mittlerweile zur Familie. Wir haben uns damals zu Mauerzeiten geschworen, dass wir was zusammen singen oder auf Tour gehen. Den ersten Teil haben wir geschafft – mal sehen, was noch kommt…”
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Hier kommt Kurt (Reloaded) – 2011
“Alles Gute zum Geburtstag Kurt ! Als Geschenk gibt’s eine Rundumerneuerung, quasi ein Soundlifting á la „Pimp up the Kurt“ und zwar aus Österreich – von 3select music. Endlich tanzbar und nach wie vor K wie kernig und Kanone, absolut und optimal…”
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Frank Zander – 2011
“Als der Berliner Jugend-Radiosender Kiss FM kurz vor Weihnachten 2010 bei mir anrief und fragte, ob ich Lust hätte, mit ihnen gemeinsam die deutsche Version des Dance-Floor Hits von Duck Sauce „Barbra Streisand“ aufzunehmen, dachte ich erst – häää ? Aber dann haben wir es durchgezogen, die Genehmigung bekommen und allen gezeigt, wie man ‘ne gute Idee auf‘n Punkt bringt. „Ey Frank, einfach geil die Nummer“ – das waren die Worte von ein paar 4. Klässlern, die mich gerade auf der Straße getroffen haben. Es entstanden zwei Videos, das erste mit den Kiss FM Allstars und das zweite von Tomas Tulpe mit She Raw und Plaetter Pi. Schaut mal rein – irgendwo im Internet schwirren die rum…”